Jugendliche beim Filmdreh

Filmferienlager für Jugendliche im IBZ St. Marienthal

15 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Tschechien kamen in den Herbstferien 2018 im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal in Ostritz für eine Woche zusammen, um gemeinsam eigene Filmideen zu entwickeln und umzusetzen. Erstmalig war das Filmcamp „Film ab!“, welches bereits vier Mal stattgefunden hat, zweisprachig. Damit wurde bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur die Medienkompetenz in Form von aktiver Medienarbeit, sondern auch die Sprachkompetenz gefördert. Und dank zweier Dolmetscherinnen, ein wenig Englischkenntnissen und vielen Händen und Füßen klappte die Verständigung unter den Teilnehmenden ohne große Hürden.

Nach dem Kennenlernen am Montag konnten sich alle in drei verschiedenen Workshops zunächst an der Kamera, beim Schauspiel und in der Bildgestaltung ausprobieren, um somit herauszufinden, welche Aufgabe ihnen am meisten liegt. Der zweite Tag wurde für die Entwicklung der Ideen und Drehbücher genutzt, wobei die Teilnehmenden in zwei gemischten Teams arbeiteten. Dazu gehörte es ebenfalls, die Requisiten zu besorgen sowie passende Drehorte auszuwählen und vorzubereiten. Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Dreharbeiten: Von früh bis spät wurden Stativ und Kamera aufgebaut, Licht gesetzt, Tonangeln gehalten und Regieanweisungen gegeben. Alle Teilnehmer waren dabei mit Engagement und Enthusiasmus bei der Sache und zeigten viel Eigenverantwortung bei der Umsetzung ihrer Drehbücher.

Letzte Dreharbeiten fanden dann am Donnerstag statt. Anschließend wurde das Filmmaterial gesichtet und nach einer Einweisung in das Schnittprogramm mit dem Grobschnitt begonnen. Auch hier agierten die Jugendlichen weitestgehend eigenverantwortlich. Die Medienpädagogen des SAEK Görlitz standen jedoch jederzeit mit Ratschlägen und Hilfestellungen zur Seite. Die Feinarbeiten folgten dann am Freitag. Dazu zählten neben der Auswahl der passenden Musik und dem Erstellen von Grafiken für Titel und Abspann auch das Anpassen des Tons mittels Lautstärke und Blenden. All das musste auch bis zur Präsentation vor Eltern, Lehrern und Betreuern abgeschlossen sein. Kein Wunder also, dass es manchmal auch etwas hektischer zuging. Aber auch diese Hürde wurde noch gemeistert, sodass am Ende alle zufrieden auf eine spannende und ereignisreiche Woche zurückblicken konnten.

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