Jugendliche produzieren ein Video-Interview

Ab durch den Mediendschungel – Informationskompetenz für Jugendliche

Die kritische Auseinandersetzung mit Medien als unabdingbare Voraussetzung zur verantwortungsvollen Nutzung von Medien ist eine wichtige Kompetenz für Heranwachsende. Dafür wurde das Projekt „Ab durch den Mediendschungel“ Glaubwürdigkeit von Medien und Medieninhaltenentwickelt.

Das Projekt hat als Ziel, den Teilnehmenden die Möglichkeit von Reflektion und Bewertung von Medieninhalten zu vermitteln. Um ein Verständnis für den kritischen Umgang mit Medien zu entwickeln, ist es notwendig, Medieninhalte bewusst und aufmerksam rezipieren und einordnen zu können. Durch den theoretischen Input werden die Teilnehmer zusätzlich im Bereich der Medienkunde geschult. In einem engen Zusammenhang stehen die Ziele der reflektierten Mediennutzung und der eigenen Mediengestaltung. Denn die Fähigkeit, Medien selbst aktiv zu gestalten, fördert die Befähigung, Medien reflektiert und kritisch zu nutzen.

Während des Projekts befassen sich die Teilnehmenden mit fünf thematischen Schwerpunkten. 

  1. Um eine Ausgangslage bei den Teilnehmenden zu schaffen, wird ihnen zunächst der Journalismusbegriff vermittelt. Dabei werden die Themen Pressekodex, Zensur und Objektivität der Medien aufgegriffen. 
  2. In einem anschließenden Exkurs lernen die Teilnehmenden das Mediensystem Deutschlands kennen und betrachten dieses im internationalen Vergleich. 
  3. Im nächsten Schritt eignen sich die Teilnehmenden unter Hilfestellung der Dozenten Fähigkeiten zur Prüfung der Glaubwürdigkeit von Medien und zum Erkennen falscher Medieninhalte an. 
  4. Die Themenbereiche Manipulation und Meinungsbeeinflussung in den Medien markieren den vierten Schwerpunkt des Projektes. Die Teilnehmenden lernen die Gründe für Manipulation und Meinungsbeeinflussung kennen und erfahren durch praktisch Übungen, wie leicht sich Aussagen verdrehen und verfälschen lassen. 
  5. Zum Abschluss des Projekts beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Casting- und Realityshows im deutschen Fernsehen. Auch hier steht die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Formate, nach Manipulation und Inszenierung und den daraus entstehenden Folgen/Konsequenzen im Mittelpunkt.

Die Zielgruppe des Projektes sind Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse von Oberschulen und Gymnasien. Je nach Zeitbudget der Schule soll das Projekt innerhalb von 2-3 Tage á 4-5 Stunden durchgeführt werden.

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